Montag, 3. September 2018

Tagesordnung zur kommenden Elternratsversammlung

Die Einladung zur ersten Elternratsversammlung des Schuljahres 18/19 muss mit kürzerer Frist als üblich erfolgen, weil die Stadt unsere Schule - wie alle anderen kommunalen Schulen auch - beim Thema Schulspeisung unter Termindruck setzt.

Die Klassenleiterinnen und -leiter werden auf den Elternabenden am kommenden Mittwoch die Einladungen den neu oder wieder gewählten 1. Elternsprechern ihrer Klassen aushändigen.

Auf der Tagesordnung der Elternratsversammlung am 12. September (Mensa, 18:30 Uhr) werden die folgenden Punkte stehen:


1. Vorstellung der neuen Schulleiterin

Ich habe mit Frau Schreiber bereits ein ausführliches Gespräch zur Vorbereitung verschiedener Themen geführt und sie eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen. Eine schöne Gelegenheit, einander kennenzuleren!
 

2. Schulspeisung

Die Stadt Leipzig will mit Frist bis zum 21.9. von den Schulen wissen, welche Art von Schulspeisung gewünscht ist. Am einfachsten gestaltet sich der Vorgang, wenn wir den Ist-Stand beibehalten wollen. Wohlgemerkt geht es nicht um die Auswahl eines konkreten Anbieters, sondern um:
  • die Art des Versorgungssystems (Warm / Kalt / Tiefkühl / Misch),
  • die Verpflegungsformen zusätzlich zu den Menüs (Salattheke, Beilagenwahl, Free Flow, Spontanesser),
  • die Menüvielfalt (wieviel tägliche Menüs zur Auswahl, gibt es Bio, gibt es vegetarisch, werden ethische oder religiöse Aspekte berücksichtigt),
  • die Pausenversorgung (ja / nein).
Allerdings ist damit möglicherweise nicht gleichzeitg gewährleistet, dass der derzeitige Anbieter unsere Schule weiterhin versorgen kann. Ich habe das Amt für Jugend, Familie und Bildung schriftlich um Auskunft gebeten, und werde am 12.9. hoffentlich Näheres berichten können (siehe P.S. unten). Der Stadtelternrat informiert dazu auf dieser Seite.


3. Renftplatz

Die Situation ist nicht befriedigend. Kinder unserer Schule werden offenbar öfters angepöbelt (so dass der Hausmeister einschreiten muss). Unterricht in anliegenden Klassenzimmern wird von Besuchern der Anlage gestört - manchmal sogar gezielt. Städtisches Personal (z.B. Streetworker) hat sich anders als angekündigt offenbar noch nicht blicken lassen. Von einer täglichen Reinigung vor Schulbeginn sind wir weit entfernt - und wie sich jetzt herausstellt, ist der beauftragte Dienstleister nicht einmal verpflichtet, "kleinere" Gegenstände zu entfernen wie Glasscherben (liegen häufig auf dem Platz) und Spritzen (der Hausmeister hat seit Schulbeginn schon zwei beseitigt).

Update vom 12.9.: Die Situation hat sich in den vergangenen Tagen nach Auskunft der Schulleitung wieder gebessert. Wir drücken die Daumen, dass daraus ein Trend wird...


4. Kooperation mit umliegenden Gymnasien

Naturwissenschatliche Leistungskurse kommen wiederholt nicht zustande, weil sich zu wenig Schülerinnen und Schüler anmelden. Eine Kooperation mit umliegenden Gymnasien könnte Abhilfe schaffen. Das Schiller hat Bereitsachaft signalisiert, Schkeuditz sogar heftiges Interesse.


5. Wahl der/des Elternratsvorsitzenden

6. Wahl der Abgesandten zur Schulkonferenz

7. Wahl einer Stellvertreterin bzw. eines Stellvertreters der/des Elternratsvorsitzenden

8. Sonstiges

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P.S. vom 12.9.:

Hier die wesentlichen Auszüge des Schriftverkehrs zum Thema Speisenversorgung mit dem Amt für Jugend, Familie und Bildung. Das Verfahren scheint noch nicht endgültig geklärt, mit einer ggf. drastischen Einschränkung unserer Wahlfreiheit muss aber immer noch gerechnet werden:

Meine Fragen:

Sehr geehrte Frau Sieber,

Sie fordern in Ihrem Rundschreiben Nr. 15/2018 vom 17. August unser Gymnasium auf, bis zum 21. September einen Fragebogen zur Speisenversorgung zu beantworten. Wir haben dazu folgende Fragen, um deren kurzfristige Beantwortung wir Sie herzlich bitten:

1. Werden wir als Schule unabhängig von dem konkreten Mekrmalsbündel, für das wir bezüglich der Speisenversorgung votieren, für die Versorgung ab dem Schuljahr 2019/20 die Wahl unter mehreren Anbietern haben, oder schließt das Vergabeverfahren diese Möglichkeit ex ante aus?

2. Sofern eine Schule den IST-Zustand beizubehalten wünscht, kann sie den aktuellen Speisenversorger beibehalten, sofern dieser die Kriterien des Vergabeverfahrens erfüllt?

3. Welche Kriterien werden in dem o.g. Vergabeverfahren angewendet? Wer legt sie fest, und wo sind sie ggf. einsehbar?


Mit freundlichen Grüßen

Christian Matschke, Elternratsvorsitzender Heisenberg Gymnasium


Die Antwort:

Sehr geehrter Herr Matschke,

gern beantworte ich Ihnen Ihre Fragen wie folgt:

  1. Wir haben ein Verfahren geprüft, welches den Schulen unter Berücksichtigung des geltenden Vergaberecht eine größtmögliche Mitwirkung und Beteiligung ermöglicht. Dieses Verfahren wird zur Anwendung kommen, im Ergebnis dessen haben die Schulen die Möglichkeit, aus durch die Stadt Leipzig geschlossenen Rahmenvereinbarungen den konkreten Anbieter abrufen bzw. aussuchen zu können. Das genaue Verfahren dazu wird derzeit erarbeitet.
  2. Das Beibehalten des bisherigen Anbieters setzt voraus, dass sich dieser am Ausschreibungsverfahren beteiligt und an dessen Ende bezuschlagt wird. Die Beibehaltung des bisherigen Anbieters kann im Vorhinein nicht garantiert werden.
  3. Für die Ausschreibung ist ein sog. Ausführungsbeschluss erforderlich, der öffentlich durch die Ratsversammlung beraten und beschlossen wird. Unsererseits werden die Fachgremien des Stadteltern- und Schülerrates sowie die Schulen eingebunden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Jens Kabisch
Abteilungsleiter
____________________________________________
Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister
Amt für Jugend, Familie und Bildung
Abteilung Haushalt und Controlling
Postanschrift: 04092 Leipzig
Hausanschrift: Naumburger Straße 26, 04229 Leipzig



Meine Rückantwort:

Sehr geehrter Herr Kabisch,
 

vielen Dank für Ihr Schreiben.

Gestatten Sie mir, aus Sicht der Elternvertretung und vorbehaltlich formeller Beschlüsse unserer Gremien an Sie den dringenden Wunsch heranzutragen, dass ein Verfahren gewählt wird, das grundsätzlich darauf ausgerichtet ist, jeder Schule die Wahl unter mehreren verschiedenen Essensanbietern zu ermöglichen. Selbstverständlich - dies bedarf eigentlich keiner Erwähnung - jeweils unter der Voraussetzung, dass sich Anbieter in ausreichender Zahl erfolgreich bewerben.
 

Mit freundlichem Gruß
 Christian Matschke

Dienstag, 26. Juni 2018

Eltern und Schüler schenken Dr. Stein zum Abschied einen Baum

Mit einer großen Überraschungsparty verabschiedete das Heisenberg Gymnasium gestern seinen Schulleiter Dr. Stein in den Ruhestand. Ein roter Teppich wurde ausgerollt, ein Bläserensemble des MDR Sinfonieorchesters spielte auf, 700 Schülerinnen und Schüler bildeten für Dr. Stein einen Tunnel durch die Gänge des Schulhauses bis hinaus auf den Renftplatz, wo am Ende der Menschenkette ein besonderes Geschenk von Eltern und Schülern wartete: Ein junger Baum, gewidmet Dr. Stein.







Bei der anschließenden Feierstunde im Innenhof habe ich Dr. Stein anläßlich seines nahenden Ruhestands folgende Worte im Namen der Elternschaft mit auf den Weg gegeben:

Lieber Herr Dr. Stein,

ich habe Sie kennen gelernt als einen Menschen, der sich auszeichnet durch Loyalität zu seinen Mitarbeitern; durch Vertrauen in seine Schüler; und durch Entschlossenheit und Geschick, wenn es darum geht, Ziele zu erreichen. Glückes Geschick, dass Ihre Ziele im wesentlichen auch die Ziele der Eltern waren, die ich als Elternratsvorsitzender vertrete!

Sie strahlen den Optimismus eines Menschen aus, bei dem ein Glas im Zweifel nie halb leer ist, sondern immer halb voll.

Während Ihrer Zeit als Direktor haben am Heisenberg etwa 1.800 Schülerinnen und Schüler Abitur gemacht. Das sind mehr als doppelt soviel Menschen, als hier und heute versammelt sind.

Ihr Bild, Ihr Vorbild, wird diese Abiturienten immer begleiten. Indem Sie ihnen Loyalität und Vertrauen vorgelebt haben, Entschlossenheit und fröhlichen Optimismus, haben Sie ihnen ein großes Geschenk gemacht: Sie haben ihnen Werte mitgegeben, die ihnen helfen werden, im Leben Wurzeln zu schlagen und zu wachsen.

Damit hinterlassen Sie ein wunderbares Vermächtnis, das kaum schöner symbolisiert werden kann als mit einem Baum. Die Eltern und Schüler des Heisenberg schenken Ihnen daher zum Abschied eine Baumpatenschaft.
 

Möge Ihr Baum schön und groß und stark werden!

Donnerstag, 21. Juni 2018

Großes Interview mit Dr. Stein in der LVZ am Montag

Die Leipziger Volkszeitung hat ein Interview mit Dr. Stein geführt. Am kommenden Montag wird es in Auszügen erscheinen, wie ich soeben von einem Redakteur erfahren habe.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Renftplatz: Morgendliche Reinigung durch WISAG klappte einige Tage nicht

Noch überwiegt die Freude über den attraktiven neuen Renftplatz mit seinen tollen Spielmöglichkeiten. Doch kaum sind die Eröffnungsfeierlichkeiten vorbei, trübt sich das Bild ein.

Wie aus der Schule zu erfahren war, wurde der Platz - anders als in den Tagen zuvor - gestern und heute morgen vor Schulbeginn nicht gereinigt.

Zuständig dafür ist nach Angaben der Stadt ein externer Dienstleister, die WISAG Facility Service. Ersatzweise musste der Hausmeister der Schule tätig werden. Die Gründe sind noch unbekannt, warum das Unternehmen seiner vertraglichen Pflicht gestern und heute offenbar nicht nachgekommen ist. Die Schulleitung will heute das Amt für Gebäudemanagement in dieser Sache kontaktieren. 

Update 26. Juni: Dr. Stein berichtete gestern, die Reinigung des Platzes erfolge inzwischen zuverlässig und grundlich.


Mittwoch, 13. Juni 2018

Stellvertretende Schulleiterin des Ostwald folgt auf Dr. Stein

Die stellvertretende Schulleiterin des Ostwald-Gymnasiums, Schreiber, übernimmt im August kommissarisch das Direktorenamt am Heisenberg. Dr. Stein, der mit Ablauf dieses Schuljahres in den Ruhestand tritt, teilte dies der Schulkonferenz mit, die gestern tagte. Das Landesamt für Schule und Bildung versucht bis zum 5. Juli, neue Bewerber für die Direktorenstelle zu finden. Eine erste Kandidatenrunde im Frühjahr war ohne Ergebnis geblieben.

Weitere Themen der Schulkonferenz waren u.a. :

- der neu eröffnete Renftplatz - hier verläuft bisher alles zur allgemeinen Zufriedenheit;
- der aktuelle Arbeitsstand zum Schulprogramm: es wird im November einen zweiten pädagogischen Tag geben, bei dem das Projekt unter Beteiligung von Eltern und Schülern weiter vorangetrieben wird; in Vorbereitung werden Eltern, Lehrer und Schüler auf Basis des jetzigen Arbeitsstands jeweils einen Textvorschlag für das Leitbild des Heisenberg entwickeln;
- der sog. Kurzplan, der an heißen Tagen den Unterricht verkürzt, sorgt noch für Diskussionsbedarf; bei Eltern und Schülern in der Schulkonferenz herrscht die einhellige Meinung, dass die von den Schülern vorgeschlagene Lösung mit der Taktung 60 (Minuten Unterricht) - 15 (Pause) - 60 - 15 - 60 - 30 die beste wäre.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Nachfolge von Dr. Stein noch offen

Das Kultusministerium hat die Stelle einer/eines Direktor/in am Heisenberg Gymnasium erneut ausgeschrieben (siehe Ministerialblatt vom 7.6.2018, S. 217 bzw. Seite 37 im pdf). Die erste Bewerbungsrunde bleibt somit ohne Ergebnis.

Dr. Stein, seit 1992 Schulleiter am Heisenberg, geht mit Ablauf dieses Schuljahres in den Ruhestand.

Es gilt als sicher, dass zu Beginn des kommenden Schuljahres 2018/19 eine kommissarische Leiterin eingesetzt wird. Sie entstammt nicht dem aktuellen Lehrerkollegium, und sie gehört auch nicht zu den Bewerberinnen der ersten Runde. Es ist Dr. Stein zufolge nicht vorgesehen, dass sie sich bereits auf der  Schulkonferenz am kommenden Dienstag persönlich vorstellt.

Die neuen Bewerbungen um das Direktorenamt am Heisenberg müssen beim Leipziger Landesamt für Schule und Bildung bis zum 5. Juli eingegangen sein.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Eröffnung Renftplatz am 1. Juni: einige wichtige Fragen sind noch offen

Wenn morgen der neu gestaltete Renftplatz mit seinen Aufenthaltsflächen und Spielgeräten direkt vor den Fenstern des Heisenberg feierlich eröffnet wird, stellen sich viele Eltern die Frage, ob und wie künftig für angemessene Ruhe, Ordnung und Sicherheit gesorgt werden wird.

Schulleitung, Lehrer und Elternvertreter sind dazu seit gut zwei Jahren im Gespräch mit verschiedenen Ämtern der Stadt, insbesondere dem Amt für Gebäudemanagement und dem Amt für Jugend, Familie und Bildung. Der Diskussionsstand und die angekündigten Lösungsansätze haben des öfteren gewechselt (siehe z.B.: http://elternrat-whs.blogspot.com/2017/05/schulkonferenz-vom-2-mai-sorge-wegen.html).

Der aktuelle, vorläufige Kenntnisstand stellt sich aus Sicht des Elternratsvorsitzenden auf Basis verschiedener Gespräche mit Vertretern der Schule, des Schulamtes, des Amtes für Stadterneuerung und des Amtes für Gebäudemanagement wie folgt dar:

- Die Platzordnung enthält explizit die Vorgabe, dass zu Unterrichtszeiten "ruhestörender Lärm" zu vermeiden ist und "Sportspiele" - das schließt nach menschlichem Ermessen die Nutzung der Sportanlagen ein - nicht gestattet sind. Die Unterrichtszeit wird so festgelegt: Montag bis Donnerstag von 8 bis 15:15 Uhr, Freitag von 8 bis 13:15 Uhr.

- Für Sauberkeit und Ordnung soll primär ein externer Dienstleister sorgen. Beauftragt wurde offenbar die Firma WISAG Facility Service. Sie soll, so heißt es, täglich zwischen 6:30 und 7:00 den Platz säubern. In Fällen von Ruhestörung o.ä. kann sie von der Schule gerufen werden, um die Platzordnung durchzusetzen. Eine offizielle Bestätigung dieser Vertragsinhalte konnte beim Amt für Gebäudemanagement noch nicht eingeholt werden.

- Sollte sehr kurzfristig Handlungsbedarf entstehen, ist die Schulleitung offenbar gewillt, einen ihrer Hausmeister auf den Platz zu schicken. Bisher hat die Stadt den Hausmeistern formal noch kein Stundenkontingent zur Betreuung des Renftplatzes zugesprochen.

- Offen ist, ob städtische Straßensozialarbeiter den Renftplatz regelmäßig anlasslos besuchen werden. Zu dieser Frage konnte noch kein kompetenter Ansprechpartner erreicht werden. Ein Vertreter des Amtes für Jugend, Familie und Bildung hatte der Elternratsversammlung im Oktober versprochen, dafür zu sorgen. Viele Eltern halten eine regelmäßige Anwesenheit von Mitarbeitern der Stadt für ein wichtiges Signal an die Besucher und Nutzer des Platzes, gerade in den ersten Monaten nach Inbetriebnahme.

Von Elternseite werden wir in jedem Fall aufmerksam beobachten, wie gut das Miteinander von Schulbetrieb und Freizeitvergnügen direkt vor der Haustür funktioniert.