Donnerstag, 22. Juli 2021

Auch 2021/22 im Zeichen von Corona: Vorgaben des Kultusministeriums an die Schulen

Viele Eltern fragen sich: wie blickt das sächsische Kultusministeriums auf das kommende Schuljahr im Zeichen von Corona, welche Vorkehrungen werden getroffen? Antworten finden Sie in den beigefügten Dokumenten, die mich aus dem Arbeitskreis Gymnasien im Kreiselternrat erreicht haben. Dies sind:

1. Ein Brief des sächsischen Kultusministers Piwarz an die Schulleiter:innen zum Thema "Vorbereitung Schuljahr 2021/2022 – Weiterentwicklung der häuslichen Lernzeit" mit drei Anlagen

2. Ein Brief des Präsidenten des Landesamtes für Schule und Bildung an die Schulleiter:innen zum Thema "Unterstützungsmaterialien zur Umsetzung der Lehrpläne für das Schuljahr 2021/2022"

Darin finden sich zahlreiche Themen, die Eltern bewegen vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen, welche die Pandemie an unser Schulwesen gerichtet hat und möglicherweise auch im kommende Schuljahr noch oder wieder richtet.

Per rechtem Mausklick können die Grafiken im Großformat geladen werden.


Der Brief des Kultusministers, Dr. Christian Piwarz, an die Schuleiter:innen:



Die Anhänge zum Brief des Kultusministers:

 

 
 
 





 

Der Brief des Präsidenten des Landesamtes für Schule und Bildung, Ralf Berger, an die Schulleiter:innen:






 

 


Mittwoch, 7. Juli 2021

Ausblick auf die mögliche vierte COVID19-Welle im Herbst

Der Elternrat hat die Schulleitung gebeten, mit Blick auf eine mögliche vierte COVID19-Welle im Herbst einige grundsätzliche Fragen zu beleuchten:

  1. Wie bereitet sich die Schule auf eventuell Kommendes vor?
  2. Wurden bereits Schritte eingeleitet, das Betriebsgeschehen in der Schule ab Herbst positiv beeinflussen (Lüftungsanlage, Konzepte für Präsenzunterricht, digitaler Unterricht)?
  3. Worauf müssen sich die Kindern und Eltern ggf ab Herbst 2021 einstellen?
  4. Wie geht man mit dem Thema Impfung Kinder um, wie ist hier die Sicht der Schule?

Frau Schreiber hat dazu einige Informationen gegeben, verbunden mit der Bitte, diese nicht im Blog zu veröffentlichen, sondern ausschließlich über die Klassenelternsprecher in der Elternschaft zu verteilen. Diese E-Mails sind heute verschickt worden.

Mittwoch, 16. Juni 2021

Aktuelle Veranstaltungen zu den Themenbereichen Beruf und Studium

Die folgenden Informationen werden in Kooperation mit der am Heisenberg verantwortlichen Lehrkraft für das Thema Berufsorientierung zur Verfügung gestellt.


Am 25. Juni 2021 von 15 bis 19 Uhr laden 40 regionale Ausbildungsunternehmen interessierte Eltern und Jugendliche auf ein persönliches Gespräch ein. Per Videotalk oder per Telefon erhalten Sie schnell und unkompliziert alle Antworten auf Ihre Fragen rund um Ausbildung, Praktikum und Bewerbung. Mehr dazu hier: https://www.leipzig.de/wirtschaft-und-wissenschaft/arbeiten-in-leipzig/berufs-und-studienorientierung/15-minuten-talk-mit-unternehmen/

Bei den Zukunftswochen 2021 können Jugendliche in die Arbeitswelt von morgen hineinschnuppern. Beispielsweise findet eine virtuelle Woche vom 21.07.2021 bis 22.07.2021 zum Thema „E-Commerce“ statt. Weiteres Thema, das in Präsenz erkundet werden soll: „Rund um die Welt und das Essen“ vom 13.09.2021 bis 17.09.2021 in Leipzig. Näheres dazu unter: https://zukunftstalent.de/zukunftswochen.html

Ein Informationsabend für Eltern zur Berufsausbildung im BMW Group Werk Leipzig findet am 06.07.2021 ab 19:00 Uhr als Online-Event statt. Unter www.bmwgroup-werke.com/leipzig/infoabend finden Sie alle notwendigen Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung. (für interessierte Eltern vorrangig der Klassen 8 und 9 in den Oberschulen bzw. der Klassen 10 und 11 der Gymnasien). Lehrkräfte können ebenfalls teilnehmen.

Um digitale Praktika geht es hier. Am 18. Juni 2021 ist bundesweiter Digitaltag. SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland wird von 12.00 bis 13.00 Uhr das Webinar Boxenstopp zu den virtuellen Kennenlerntage von Microsoft, SAP und SIEMENS „Digital Insights“ durchführen. Interessierte können über diesen Link teilnehmen.

Die vocatium verbindet Firmen oder Institutionen mit Jugendlichen, die sich noch genauer über Ausbildung, Studium oder Praktikum informieren möchten. Es gibt noch freie Termine für diese online-Veranstaltung am 23.06.2021. Schülerinnen und Schüler können sich über diese Webseite anmelden: https://www.vocatium.de/onlinemessen/vocatium-videochat-leipzighalle-2021

Mittwoch, 2. Juni 2021

Notizen zur jüngsten Schulkonferenz

Eine neue Hausordnung, eine fortentwickelte Handreichung zum digitalen Distanzlernen, Maskenpausen - diese Themen und einige mehr standen auf der Tagesordnung der jüngsten Schulkonferenz, die am vergangenen Donnerstag stattfand. Im folgenden einige Notizen dazu, insbesondere zu den Beiträgen der Elternvertreter:innen in der Schulkonferenz.

 

Hausordnung

Die neue Hausordnung wurde verabschiedet. Die Elternvertreter:innen argumentierten für eine leichte Herabsetzung sowohl der Klassenstufe, ab welcher das Verlassen des Schulgeländes in den Pausen erlaubt ist, als auch derjenigen Klassenstufe, ab welcher Smartphones in den Pausen benutzt werden dürfen. Beide Ansätze fanden keine Zustimmung bei Lehrer- und Schülervertreter:innen. Mit Nachdruck forderten die Eltern eine verbindliche Regelung zu Maskenpausen. Auch sie wurde zunächst abgelehnt, jedoch unter der Zusage der Schulleitung, eine verbindliche Regelung im Rahmen des Hygienekonzepts einzuführen. Mehr dazu unten.

 

Maskenpausen

Es gab schon seit längerem eine Vorgabe der Schulleitung zu Maskenpausen. Sie war unverbindlich, wurde nicht durchgehend praktiziert und blieb in vielen Klassen unbekannt. Ziel der Elternvertreter:innen war daher eine verbindliche Regelung. Die Schulleitung gab i.Z.m. der Verabschiedung der Hausordnung eine entsprechende Zusage. Inzwischen liegt dazu ein Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz vor. Er beinhaltet im Kern das Modell des Gymnasiums Engelsdorf: Jede Doppelstunde wird verkürzt auf 75 Minuten. Die restlichen 15 Minuten werden maskenlos an der frischen Luft verbracht.

 

Vorschlag Handreichung 2.0

Noch mehr Verbindlichkeit und Klarheit für alle Beteiligten herzustellen war auch das Ziel, als sich engagierte Eltern in den vergangenen Wochen mit der Frage befassten, wie die Handreichung zum digitalen Distanzlernen fortentwickelt werden könnte. Hintergrund war zudem die Überzeugung, dass sich seit Vorstellung der ersten Handreichung durch die Schule vieles verändert hat. Die Elternvertreter:innen legten der Schulkonferenz einen Vorschlag vor. Ein Beschluss wurde von der Schulkonferenz nicht gefasst, da zuvor ein Beschluss der Lehrerkonferenz erfolgen müsste.

Dies ist der Wortlaut des Vorschlags zu einer "Handreichung 2.0":

Präambel

Die Eltern verbinden mit der Handreichung die Hoffnung, das Zusammenwirken von Lehrkräften, Schüler:innen und Eltern im sog. digitalen Distanzlernen zu optimieren. Dies gelingt am besten, wenn alle drei Perspektiven angemessen berücksichtigt werden. Denn schulische und private Abläufe - bei Elternhäusern wie auch bei Lehrkräften - greifen unter den Bedingungen eines Digitalen Distanzlernens sehr viel stärker ineinander als bei ausschließlichem Präsenzunterricht.

Der Vorschlag der Elternvertreter:innen ist von der Überzeugung getragen, dass eine i.d.S. zielführende Handreichung sich durch folgende Eigenschaften auszeichnet:

  • Die Regelungen sind verbindlich und schaffen Struktur
  • Die Regelungen sind klar und schaffen Orientierung
  • Die Regelungen sind notwendig und ergeben sich nicht bereits aus der geltenden Rechtslage

Wie in jeder Art von Organisation ist auch der Alltag in Schulen geprägt von zahlreichen informellen Übereinkünften. Struktur und Orientierung ergeben sich jedoch in erster Linie aus

den verbindlichen Regeln. Diesen belastbaren Rahmen für die digitale Sphäre zu formulieren, ist Aufgabe einer entsprechenden Handreichung.

Was die Handreichung nicht leisten kann, ist die ausführliche Begründung jeder Vorschrift. Dies geschieht im Zuge der Diskussionen in den Gremien, die über die Handreichung beraten und beschließen. Je kürzer ein schriftliches Regelwerk desto wirksamer.

Die Handreichung sollte von Eltern, Lehrkräften wie auch Schüler:innen als work in progress aufgefasst werden. Kein Regelwerk ist perfekt, und die Entwicklung auf dem Gebiet des digitalen Distanzlernens wird auf längere Sicht dynamisch bleiben, so dass permanente Überprüfungen und Anpassungen selbstverständlich erscheinen. 


Einleitung

Diese Handreichung regelt verbindliche Grundsätze der Beschulung im digitalen Distanzlernen für Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern. Sie gilt im Fall einer Schulschließung, eines Wechselunterricht-Modells und für die Begleitung bzw. Ergänzung des Präsenzunterrichts. Jede Handreichung trägt eine Versionsnummer. Die Handreichung versteht sich nicht als technische Dokumentation oder Benutzerhandbuch. Ihr Ziel ist es, für alle Beteiligten einen verlässlichen Rahmen für schulische Abläufe im digitalen Raum herzustellen.


Digitale Plattform

Grundsätzlich findet die digitale Kommunikation zwischen Lehrkräften und ihren Klassen über Lernsax statt.

Die Kommunikation via Lernsax ist für Eltern freiwillig, wird jedoch zur Einheitlichkeit empfohlen. Dies betrifft insbesondere die E-Mail-Funktion.

Die Zugänge werden von einer beauftragten Lehrkraft eingerichtet und administriert. Dies übernimmt aktuell Christina Trog. Sie ist unter support@whs.lernsax.de erreichbar.


Kommunikation

Plattformfunktionalitäten werden, so sie Anwendung finden, bestimmungsgemäß genutzt. Zum Beispiel werden Kalender einheitlich als Instrument der Planung und Orientierung verwendet.

Tests und Videokonferenzen werden im Kalender angekündigt.

Jede Kommunikation und jedes Dokument muss reproduzierbar sein. Dies schließt z.B. die Nutzung sog. Quick Messages in Lernsax aus.

Außerhalb der üblichen Unterrichtszeiten (z.Zt. 07:45 bis 15:15) ist jede Art der Kommunikation und Rezeption von Nachrichten etc. freiwillig.

Während einer Schulschließung sind alle Fachlehrer zum Zeitpunkt ihres planmäßigen Unterrichts über Lernsax zumindest per Chat und E-Mail erreichbar.

Jede einen Unterrichtsblock betreffende Information (z.B. über das geplante Format, oder ob virtuelle Präsenzpflicht gilt) muss der Klasse mit einem Vorlauf von mindestens 24 Stunden bekannt gegeben werden - per E-Mail, oder persönlich im Präsenzunterricht.

Videokonferenzen sind in Doppelstunden, die im Distanzunterricht durchgeführt werden, auf 45 Minuten (Klassen 5 bis 8) bzw. 60 Minuten (Klassen 9 bis 12) begrenzt.


Dokumente

Jede Lehrkraft definiert für ihren Unterricht in Bezug auf die benutzte digitale Plattform jeweils schriftlich einen eindeutigen und dauerhaft gültigen Ort bzw. Weg für:

a) Aufgaben, die hinterlegt werden, sowie ihre Korrekturen bzw. Musterlösungen

b) Materialien, die hinterlegt werden

c) von Schüler:innen erledigte Aufgaben

d) Mitteilungen jeglicher Art an die Klasse (außer E-Mails)

e) 1-zu-1-Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schüler:in

Jede Lehrkraft definiert für ihren Unterricht eine Namenssystematik für die von ihr übermittelten Dokumententypen sowie für die von den Schüler:innen übermittelten Dokumententypen. Ist von der Lehrkraft nichts Gegenteiliges bestimmt, werden von den Schülern einzureichende Aufgaben möglichst als pdf übermittelt und nach folgender Systematik benannt: JJJJ-MM-TT_Klasse_Fach_Name. Bei der Übermittlung von Scans/Fotos ist auf eine druckbare Qualität zu achten.

Einmal eingerichtet bzw. auf der Plattform abgelegt, werden Ordner und Dokumente weder verschoben noch umbenannt.

Je Fach wird ein Ordner eingerichtet, ggf. mit Unterordnern.

Die o.g. Festlegungen werden von den Lehrkräften in einem Dokument per E-Mail an die Schüler:innen der Klasse mitgeteilt und im Klassen-Ordner auf Lernsax hinterlegt.


Aufgaben

Arbeitsaufträge bzw. Aufgaben werden in LernSax immer als „Aufgabe“ definiert.

Aufgaben enthalten direkte Links zu den relevanten Lernmodulen und/oder Arbeitsmaterialien.

Aufgaben werden nur denjenigen Schüler:innen übermittelt, die sie betreffen. Insbesondere in Phasen des Wechselunterrichts wird hierbei unterschieden nach Präsenz- und Distanzgruppe.

Für jede Aufgabe bzw. jedes Aufgabenpaket legt die Lehrkraft Abgabezeitpunkt und Aufwandsprognose fest.

Aufgaben werden korrigiert bzw. mit korrekten Lösungen an die Klasse übermittelt, bevor neue Aufgaben erteilt werden.

Aufgaben, deren Stoffgebiet Gegenstand eines Tests werden sollen, sind spätestens drei Unterrichtstage vor dem betreffenden Test korrigiert bzw. mit korrekten Lösungen an die Klasse übermittelt worden.

Aufgaben und Lösungen werden von der Lehrkraft getrennt übermittelt. Lösungen werden erst nach dem Abgabezeitpunkt hochgeladen.

Die Schüler sind verpflichtet, nach Erledigung einer Aufgabe diese in Lernsax abzuhaken.


Tests

Test werden in einer Klasse unter für alle gleichen Bedingungen durchgeführt.

Tests finden im digitalen Bereich ausschließlich in zuvor hinreichend gelernten Umgebungen statt.


Techni
k

Mängel oder Probleme i.Z.m. der privaten technischen Ausstattung melden die Eltern bzw. volljährigen Schüler:innen den Klassenleiter:innen per E-Mail. Sie werden in der Gestaltung des digitalen Distanzlernens angemessen berücksichtigt. Eine Pflicht zu Besitz eines technischen Gerätes oder kostenpflichtiger Software besteht für private Haushalte nicht.

Die Schule besitzt Geräte zur Ausleihe. Eltern bzw. volljährige Schüler können sich an die Schulleitung wenden, um ein Leihgerät zu erbitten. Ein Leipzig-Pass ist nicht erforderlich.

Für Schüler:innen, die zuhause keine Ausdrucke anfertigen können, hält die Schule die ausgedruckten Unterrichtsmaterialien ab dem Zeitpunkt ihrer Publikation in Lernsax zur Abholung im Sekretariat bereit. Der Bedarf ist zuvor den Klassenleiter:innen anzumelden.

Ist die Nutzung privater Smartphones für Unterrichtszwecke oder während Tests gestattet, dürfen diese Handys das Schul-WLAN nutzen, um gleiche Bedingungen zu gewährleisten.

Der Druckaufwand wird so gering wie möglich gehalten, Farbausdrucke werden vermieden. Aufgaben werden ggf. um Angaben ergänzt, welches Material ausgedruckt werden muss, und was online bearbeitet werden kann.

Dateien werden in plattformneutralen Formaten ausgetauscht (z.B. pdf statt doc) oder in Formaten, die mit LibreOffice kompatibel sind.

 

Soweit der Vorschlag zu einer Fortentwicklung der "Handreichung".


Leihgeräte und Ausdrucke

Die Schule hat Geräte in ihrem Bestand, die Eltern bei Bedarf ausleihen können. Die Elternvertreter:innen in der Schulkonferenz verliehen ihrer Erwartung Ausdruck, dass die Schule Interessenten nicht den Zwang auferlegt, einen Leipzig-Pass vorzuweisen. Eine weitere Klärung der Ausleihbedingungen soll im Zuge eines Austauschs zwischen Schulleitung und Elternratsvorsitzendem erfolgen.

Darüber hinaus forderten die Elternvertreter:innen, dass die Schule auf Anfrage denjenigen Unterrichtsmaterialien in gedruckter Form zeitnah zur Verfügung stellt, die nicht die Möglichkeit haben, zuhause Ausdrucke anzufertigen. Im vergangenen Jahr hatte eine Umfrage des Elternrats unter der Elternschaft ein deutliches Indiz dafür geliefert, dass die Zahl der Elternhäuser ohne Drucker im zweistelligen Prozentbereich liegt.


Beschulung durch Mitschriften

Ist es zulässig, wenn Lehrkräfte das Distanzlernen ausschließlich in der Weise absolvieren, dass sie die Klasse bzw. einzelne Schüler:innen, die aus gesundheitlichen Gründen bis auf weiteres permanent auf Distanzlernen angewiesen sind, auf Mitschriften der Mitschüler:innen verweist? Schulleiterin Schreiber äußerte ihre Erwartung, dass dies so nicht stattfindet. Ob es allerdings grundsätzlich zulässig ist, und wer in diesem Fall für Korrektheit und Vollständigkeit der Unterrichtsinhalte haftet, bedarf noch der Klärung.


Medienscouts

Seit einiger Zeit hat die Schule mit Hilfe eines externen professionellen Berates das Konzept der Medienscouts eingeführt. Aus Zeitmangel hatte die Schulkonferenz keine Gelegenheit mehr, das Thema an dieser Stelle hinreichend zu behandeln. Es stellen sich wichtige Fragen: Was beinhaltet das Konzept der "Medienscouts" genau? Wie ist ihr Aufgabenbereich definiert? Ersetzen sie Lehrkräfte in punkto Vermittlung digitaler Kompetenzen an die Schüler:innen, oder wirken sie komplementär? Warum gibt es bisher dazu keinen Beschluss der Schulkonferenz nach SchulG §43(2) Satz 1 und 6? Eine Klärung soll im Zuge eines Austauschs zwischen Schulleitung und Elternratsvorsitzendem erfolgen.


Alarmübungen

Wann gab es zuletzt eine Alarmübung am Heisenberg? Bis wann muss die nächste erfolgen? Eine Klärung soll im Zuge eines Austauschs zwischen Schulleitung und Elternratsvorsitzendem erfolgen.






Samstag, 15. Mai 2021

Notizen vom 1. Runden Tisch zum Thema Digitales Distanzlernen am Heisenberg

Am Runden Tisch zum Thema Distanzlernen am Heisenberg treffen sich engagierte Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern, um regelmäßig Informationen auszutauschen und Verbesserungschancen auszuloten. Das Format ist neu und fand zum ersten Mal statt am 29. April in Form einer Videokonferenz.

Im folgenden ein stichwortartiges Protokoll, das Fr. Dr. Kärger verfasst hat:

 

 1. Runder Tisch – Werner-Heisenberg-Schule
- 29.04.2021, 19:00–21:00 Uhr –

Teilnehmer*innen:

Schulleiterin: Frau Schreiber
Lehrer*innen: Herr Kaps, Frau Trog, Frau Ternes,
Vertreter*innen der Schülerschaft: Eleni Cämmerer, Nele Charline Neumann, Lukas Wagner
Vertreter*innen der Elternschaft: Herr Böhme, Frau Dr. Kärger, Herr Dr. Knoll

Tagesordnungspunkte

1. Begrüßung durch die Schulleiterin 
2. Vorstellungsrunde 
3. Die Idee des Runden Tisches inkl. org. Fragen 
4. Wechselseitige Hoffnungen und Erwartungen 
5. Erste Anregungen und Themenvorschläge 
6. Priorisierung, Diskussion und nächste Schritte 
7. Feedback und Ausblick


Notizen

TOP 1 – Begrüßung durch die Schulleiterin, Fr. Schreiber

TOP 2 – Vorstellungsrunde

TOP 3 – Ideen des Rundes Tisches und Organisation

    •    Darlegung aus Sicht der Elternschaft
    •    rotierender Vorsitz
    •    Regelmäßigkeit, um etwas zu bewegen

TOP 4 – Hoffnungen und Erwartungen
    •    Eltern
    •    Austausch, gemeinsames Überlegen und Gestalten im Kontext des Schulalltags in Pandemiezeiten und Wunsch nach einem konstruktiven Zusammenarbeiten
    •    Sensibilisieren für die jeweils Anderen
    •    Möglichkeiten bzgl. Verbesserungen erarbeiten
    •    insgesamt Kommunikation zwischen allen und Lernsituation der Schüler verbessern

    •    Schüler:
    •    Reflektieren der jeweiligen Gruppen in Bezug auf Distanzunterricht und Abgleich mit dem Schüler- und Lehrerbild gewünscht
    •    gegenseitiges Verständnis
    •    Gemeinsamkeiten und Unterschiede offenlegen
    •    Wunsch die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern auffrischen (Probleme weitergeben, klären, Feedback der Lehrer)
    •    gemeinsame Strategien entwickeln
    •    Mitarbeit im Rahmen des Runden Tisches gewünscht

    •    Lehrer
    •    Austausch
    •    Lehrer sehen Probleme, die aber nicht unbedingt bei Schülern vorhanden sind
    •    gegenseitiges Verständnis durch Einblick in alle Gruppen (Knackpunkte kennen)
    •    Wege gemeinsam finden, gemeinsame Richtlinien

    •    Schulleiterin
    •    wahrnehmen von Problemen
    •    große Organisation mit fast 800 Schülern, 60 Lehrer und Referendare
    •    versucht vieles zu steuern, wo es keine Vorgaben gab
    •    Bemühungen Lernen für die Schüler gut zu gestalten und so auch in die Elternhäuser zu tragen
    •    Kontakt zu den Kindern wahren

TOP 5 – Anregungen und Themenvorschläge

Schwerpunktthemen

    •    Kommunikation und Information
    •    Unterrichtsformat Distanzlernen
    •    Handreichung
    •    Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

TOP 6 – Priorisierung, Diskussion

Kommunikation
    •    im Austausch zwischen Lehrern und Schülern läuft die Kommunikation zügig und gut
    •    dazu: unterschiedliche Wahrnehmung von Lehrern und Eltern
    •    Eltern: jüngere Schüler schreiben nicht dem Lehrer, wenn es Probleme gibt
    •    Lehrer: auch jüngere Schüler suchen Kontakt zu den Lehrern
    •    Kommunikation über Lernsax muss für alle Beteiligten angestrebt werden
    •    Schüler: Lernsax, Schulserver, Homepage, Moodle  zu viel Zugänge
    •    Elternaccount in Lernsax nicht von allen Eltern genutzt
    •    außerdem tel. Austausch mit dem Lehrer möglich
    •    Lehrersprechtage nach wie vorhanden
    •    Kommunikation muss über den Klassenlehrer erfolgen
    •    Bündelung von Themen innerhalb, die mehrere Elternhäuser betreffen, beim Elternsprecher, ansonsten individuelle Kommunikation
    •    elektronisches Klassenbuch
    •    kein Kontrollmechanismus für Eltern, sondern Information
    •    Noten werden mit Schülern besprochen, bevor sie mit zeitlichem Abstand hochgeladen werden
    •    Informationen der Homepage werden vorher schon über Lernsax kommuniziert
    •    umgekehrt ausbaufähig: Informationen auf der Homepage kurz mitteilen mit Verweis auf Lernsax

Unterrichtsformat

Lernsituation/Lernklima aus Schülersicht
    •    für wichtig empfunden: Videokonferenzen (ViKo) im Distanzunterricht, aber lehrerspezifisch sehr unterschiedlich
    •    Feedback: Fächer, in den ViKos stattgefunden haben, jetzt besser im Wechselmodell
    •    Grund: Lehrstoff wurde besser verstanden,
    •    naturwissenschaftlichen Fächer haben gelitten
    •    Hybrid-Unterricht:
    •    wird gut angenommen und auch für Zukunft wünschenswert
    •    Hoffnung, dass mehr Lehrer diese Modell verwenden
    •    Kommentar:
    •    grundsätzlich sollen sich Schüler, die zu Hause sind, abgeholt fühlen
    •    Förderung Hybrid-Modell durch Anschaffung von Raummikrophonen, Dokumentenkameras und Webcams  
    •    Elternschaft und Förderverein könnte diesbezüglich mehr eingebunden werden
    •    Hilfe für jüngere Schüler in Bezug auf Umgang digitaler Medien
    •    ältere Schüler könnten sich vorstellen, Hilfe anzubieten  Medienscouts
    •    dazu Umfrage unter allen Schülern notwendig
    •    in Zukunft generelle Begleitung der Schüler der 5. Klasse über das gesamte Schuljahr
    •    Wunsch nach Aufzeichnung wichtiger Themen und asynchroner Zugang


Best Pratice
    •    digital / synchron
    •    digital / asynchron


TOP 6 – Ergebnisse, Feedback und Ausblick

Ergebnisse
    •    Best Practice: Kommunikation Lehrer, Schüler (inklusive Homepage) – A. Kaps
    •    Lernsax = allgemeine Kommunikationsplattform auch für Eltern (inklus. Option der Weiterleitung von Mails) – B. Kärger
    •    Organisation von Einführung und Weiterbildung  bzgl. digitaler Medien unter Schülern (Office) – N. Neumann
    •    Vermitttlungspartnerin: Frau Trog
    •    Medienscouts: Umfrage L. Wagner unter den Schülern (in zukünftiger Planung)
    •    Vermittlungspartnerin: Frau Trog

 Die Kommunikation des Zwischenstandes bzgl. der Durchführung einzelne Maßnahmen erfolgt über Mitteilungen in Lernsax.



Feedback
    •    gutes Format  Anzahl der Teilnehme optimal
    •    erste Runde produktiv, kommunikativ und konstruktive Runde
    •    Hinweis für kommende RTe: vorher kommunizieren, was besprochen werden soll
    •    noch nicht abgeschlossene Auslotung von Themen, Problemen und Wünschen  künftigen Treffen vorbehalten
    •    grundsätzlich Wahrnehmung:
    •    wir können etwas für unsere Schüler etwas erreichen
    •    zielorientiertes Arbeiten an den angesprochen Themen möglich
    •    Gefühl den Schülern rüberbringen, dass etwas getan wird
    •    Frage: jüngere Schüler mit einbinden (?), um deren Probleme zu erfassen
    •    Teilnehmer sollen nicht zu stark wechseln, um der Gefahr des stetigen Abtastens vorzubeugen
    •    Kommentar Schüler: Kern bleibt
    •    Ideen/Einfälle von Seiten der Eltern erbeten
    •    umgekehrt auch: Nachfrage bei Eltern im Falle bestimmter Bedarfe

Nächster Termin

    •    am Donnerstag, dem 3.6.2021, 19:00 Uhr
    •    Moderation: Lehrerschaft

Dienstag, 30. März 2021

Tipps aus der Elternschaft zur Ausbildung nach dem Abitur

Auf dieser Seite sammeln wir Tipps aus der Elternschaft zu Unternehmen aus Leipzig und Umgebung, die Ausbildungsmöglichkeiten für Abiturient:innen bieten. Wichtig: Diese Tipps werden hier ausschließlich zu Informationszwecken gepostet und stellen keine Empfehlung des Elternrats dar.

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Freitag, 12. März 2021

Bericht von der virtuellen Elternratsversammlung am 11. März 2021

Das Thema Distanzlernen nahm bei der virtuellen Elternratsversammlung gestern breiten Raum ein. Die Elternsprecher*innen aus 23 Klassen nahmen teil.

So unterschiedlich wie die Situation der einzelnen Klassen und Elternhäuser, so unterschiedlich sind die Erfahrungen, die in der Phase des zweiten Lockdowns gesammelt wurden. Sie reichen von "läuft bestens" bis zu umfangreichen Änderungswünschen an die Schulleitung.

In groben Zügen gezeichnet, ergibt sich aus den Berichten der einzelnen Klassen folgendes, sicherlich noch unvollständiges Bild:

- Im Schnitt lief es besser als beim ersten Lockdown.

- Vieles hängt von der individuellen Vorgehensweise der Lehrkräfte ab.

- Die 5. Klassen fanden sich in einer besonders schwierigen Situation.

- Um den Schulalltag im Distanzlernen besser zu strukturieren, müssten die sog. Handreichungen an Lehrkräfte und Schüler*innen lösungsorientierter und verbindlicher sein.

- Je höher die Klassenstufe, desto weniger Probleme.

- Verwunderung herrscht in manchen Klassen über den zeitlichen Umfang der zu erledigenden Arbeiten in Nebenfächern im Vergleich Hauptfächern.

- Über alle Klassenstufen hinweg fällt auf, dass Schüler*innen inzwischen vermehrt unter depressiven Phasen und Motivationslöchern leiden.

Zur Kenntnis genommen wurde in diesem Zusammenhang das Schreiben eines Elternteils aus der 7.1, das auf Antrag der zuständigen Klassenelternsprecherin kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt worden war. Darin wird gefordert, den Eltern-Blog unter Einfluss der Schulleitung zu stellen, und in Abrede gestellt, dass der Elternrat gesetzeskonform gehandelt habe, als er der Schulleitung eine Liste mit Fragen und Anregungen zum Thema Distanzlernen vorlegte (ein unzutreffender Vorwurf, vgl. §47 SchulG i.V.m. §15 EMVO). Die Versammlung sah keinen Anlass, diesen Text weiter zu diskutieren.

Die Versammlung beschloss, eine Arbeitsgruppe zu bilden, um die relevanten Themen im Detail zu vertiefen und das bisher vorliegende Feedback der Schulleitung dazu auszuwerten. Ziel ist es, Vorschläge auszuarbeiten, wie Distanzlernen am Heisenberg noch besser funktionieren könnte.

Tiefe Sorge besteht bei zahlreichen Elternvertreter*innen mit Blick auf die Schulöffnung kommenden Montag. Sie speist sich aus mehreren Quellen, so zum Beispiel:

- aus der Unsicherheit, ob genügend Corona-Schnelltests zur Verfügung stehen;

- aus der eingeschränkten Aussagekraft der Schnelltests (schlagen nur bei hoher Viruslast an und gelten nur 24 Stunden), so dass ein Test pro Woche und Schüler*in kaum ausreichend erscheint;

- aus dem hohen Anteil an falsch positiven Ergebnissen bei Schnelltests (ca. 10 Prozent).

Die Versammlung sah sich außerstande, aus der Analyse unmittelbare Handlungsoptionen abzuleiten. Forderungen nach einer Verschiebung der Schulöffnung erscheinen auf Schulebene kaum sinnvoll. Es gilt also das Prinzip Hoffnung.